Auf den Spuren des „Bellemer Heiner“
Im Deutschunterricht beschäftigten wir uns eine Woche lang mit August Heinrich, dem Namensgeber unserer Schule. Viele Schüler wussten gar nichts über ihn oder nur, dass er ein bekannter Pfälzer Mundartdichter war. Zum Abschluss des Projekts wanderten wir in Bellheim auf den Spuren des „Bellemer Heiner“.
Die erste Station führte uns zum Rathaus. Dort befindet sich ein Brunnen. Auf den ersten Blick konnten wir nichts von August Heinrich entdecken. Erst bei genauerem Hinsehen sahen wir – verdeckt durch Sträucher und Hecken - die dazugehörige Gedenktafel mit seiner Silhouette, dem Geburts- und Todesdatum sowie dem Schriftzug „Ehrenbürger von Bellheim“.
Danach gingen wir zum Friedhof. Das Grab des Bellemer Heiner befindet sich unter einem Baum direkt an der Leichenhalle. So mussten bei Beerdigungen alle immer an seinem Grab vorbei und konnten ihm die letzte Ehre erweisen.
Ganz neu errichtet wurde dieses Jahr am Ortsausgang Richtung Rülzheim der gut gelungene „Bellemer-Heiner-Platz“ mit Bänken zum Ausruhen. Auf einer Dreieckssäule aus Metall befindet sich zweimal das Porträt des Heimatdichters.
Auf dem Weg zu seinem Wohnhaus gingen wir anschließend durch die nach ihm benannte „Bellemer-Heiner-Straße“. Am Ende dieser Straße wurde ein Stromkasten mit seinem Porträt bemalt. Ein Porträt mit seinen Lebensdaten befindet sich auch auf einer Gedenktafel an seinem Wohnhaus in der Hauptstraße in der Nähe des Bahnhofes.
-Franziska Becki und Jennifer Kreischer 5d-



